Offizieller BMW Club
Nachdem wir in den vorangegangen Jahren immer in der Schweiz oder den direkt angrenzenden Gebieten unterwegs waren, hatten wir uns für 2006 dazu entschlossen die Alpenrallye 2006 in den Dolomiten durchzuführen. Da dies für viele Mitglieder eine recht lange Anreise bedeutete, wurde die Anreise auf den Freitag gelegt, damit wir am Samstag frisch für die anstehende Runde sein würden.
Als Unterkunft hatten wir das Hotel Panider Sattel gewählt. Einerseits nahe der Brennerautobahn, andererseits noch ganze 20km vom Einstieg in die Sellarunde gelegen, stellte es einen idealen Ausgangspunkt für unser Dolomitenwochenende dar. Obwohl es vorher niemand von uns kannte, erwies sich diese Wahl als echter Volltreffer. Schon von außen macht das Hotel einen sehr guten Eindruck und der Ausblick von der Terrasse auf die Dolomiten ist einfach atemberaubend. Auch die Zimmer, die Verpflegung und das Personal wussten das ganze Wochenende zu begeistern.
Am späten Freitag Abend waren alle Teilnehmer angekommen. Dies waren:
Nachdem die Zimmer bezogen waren, versammelte sich die gesamte Mannschaft im Restaurant zum gemeinsamen Abendessen mit ausdauernden Benzingesprächen, die sich nicht nur um die Route des Wochenendes drehten. In lockerer Runde wurde viel über den E30 diskutiert und die umfangreiche Prospektsammlung unseres Präsidenten half, wie schon so oft, Fragen der Originalität zu klären. Lange nach Mitternacht begaben sich dann auch die Hartnäckigsten ins Bett, für den kommenden Tag waren schließlich gut 200km allerfeinste Passstraßen in den Dolomiten geplant.
Der Samstagmorgen begann mit einem schicken gemeinsamen Frühstück im sehr schönen Restaurant unseres Hotels. Wie immer wenn wir gemeinsam unterwegs sind schafften wir es natürlich nicht wie geplant aufzubrechen, aber nachdem dies allseits bekannt ist, hatten wir die "geplante" Abfahrtszeit natürlich auch vor die angestrebte Abfahrtszeit gelegt. Um halb zehn ging es dann los. Vom Hotel aus, den Panider Sattel hinunter durch das belebte Ortisei ging es Richtung Sellagruppe. Wie für viele andere auch begann unsere Dolomitenrunde mit dem Sellajoch. Von der Passhöhe präsentierten sich sie die Berge auf die schönste Art. Durch den Regen der sich erst am Tag vor unserer Reise verabschiedet hatte war die Luft sehr klar, die noch verhältnismäßig tief stehende Sonne schälte alle Details aus den Bergen heraus. So konnten wir von der Passhöhe aus ein wirklich wundervolles Panorama genießen. Die gute Stimmung, die tolle Aussicht und das gute Wetter trugen wohl dazu bei, dass unser Aufenthalt deutlich länger dauerte als geplant. So hatte jeder die Möglichkeit auch eine kleine Runde zu Laufen und sich ein wenig genauer auf dem Pass umzusehen. Diejenigen vom Club bei denen der E30 im Vordergrund des Interesses steht, nutzen die ausgedehnte Pause - wie immer - zu ausführlichen Benzingesprächen und der Ergänzung der E30-Fotosammlung.
Nachdem sich die Mannschaft wieder versammelt hatte ging es auf der landschaftlich sehr schönen Strecke passabwärts Richtung Canazei. Während die meisten vor Canazei links auf das Pordoijoch abbiegen, hatten wir uns schon im Vorfeld dazu entschlossen den weniger frequentierten Fedajapass zu befahren um von dort einen Blick auf das Marmoladamassiv zu erhaschen.